Wie läuft die theoretische Führerscheinprüfung ab?

Kurz vor der theoretischen Prüfung für den Führerschein erreicht die Lernbereitschaft in der Regel einen Höhepunkt. Doch: Bereite ich mich auch richtig auf die Prüfung vor? Und vor allem: Wie läuft eine theoretische Prüfung eigentlich ab?

Normalerweise fährt man zusammen mit dem Fahrlehrer zu der Prüfungsstelle des TÜV. Nicht vergessen werden darf der Personalausweis, die Prüfungszulassung der Fahrschule und ein Beleg, dass der Rechnungsbetrag überwiesen wurde. Andernfalls machen manche Prüfer leider Stress und das will man ja nicht.
Heutzutage wird am Computer geprüft. Das heißt: Wer noch mit Papier-Fragebögen gelernt hat, muss nun am PC die Kreuze machen. Die Fragen sind die selben, also keine Sorge. Der Prüfer teilt einem einen Prüfungsplatz zu und man nimmt Platz. Nachdem der Prüfer kurz erklärt hat, was zu tun ist, kann man entweder eine Einleitung ansehen (empfiehlt sich für diejenigen, die nicht am Computer gelernt haben, sondern mit Bögen) oder man startet die Prüfung direkt. Man hat 45 Minuten Zeit, meistens ist man aber schon nach ca. 20 Minuten fertig.

Bevor man auf “Abgabe” klickt, sollte man alle Fragen noch mal in Ruhe durchgehen und überprüfen, dass man auch keine Flüchtigkeitsfehler geamacht hat – gerade bei Dingen wie “der Überholende” und “der Überholte” wird oft der falsche Haken angeklickt. Ist man sich aber sicher, alles beantwortet zu haben, klickt man auf “Abgabe” und wartet, bis der Prüfer einen aufruft. Das dauert meistens ca. 3 Minuten. Er teilt einem direkt das Ergebnis mit – bei der Klasse B hat man zum Beispiel dann bestanden, wenn man nicht mehr als 10 Fehlerpunkte hat, die sich allerdings nicht aus zwei Fragen mit 5 Fehlerpunkten ergeben dürfen. Man erhält einen Beleg für die Prüfung und muss den Raum darauf hin verlassen. Wenn eine oder mehrere Fragen falsch beantwortet wurden, kann man sich die falschen Fragen ansehen, nachdem alle anderen Prüflinge fertig sind.

Viel Erfolg!