Preise einer Fahrschule

Wenn man sich für die Fahrschule anmeldet, steht man häufig vor einem großen Kostenberg, da die Preise der jeweiligen Fahrschule nicht transparent sind. Manche Fahrschule geben beispielsweise einen höheren Preis an, haben dafür aber schon die Prüfungsgebühren in dem Preis mit einbegriffen.

Andere Fahrschulen nennen einen sehr niedrigen Preis, rechnen hier aber Extrakosten wie den Erste Hilfe Kurs gar nicht mit ein, sodass der Preis nach Abschluss des Führerscheins viel höher ist, als vorher angenommen.

Daher sollte man beim Vergleichen der Fahrschulpreise auf jeden Fall darauf achten, auch die inbegriffenen Leistungen zu vergleichen. Zudem sollte man sich bei anderen Personen, die dort ihren Führerschein gemacht haben, erkundigen, wie viele zusätzliche Fahrstunden zum Bestehen des Führerscheins notwendig waren. Sicher ist das bei jedem Fahrschüler unterschiedlich, dennoch gibt es Unterschiede – so sind zum Beispiel Diesel Autos für die meisten Fahranfänger einfacher zu fahren, weil sie einen höheren Toleranzbereich beim Anfahren haben und nicht so schnell “abwürgen”. Auch gibt es Unterschiede bei den Fahrlehrern – manche können das Fahren besser vermitteln, andere schlechter.

Auch, wenn summa sumarum die Preise meistens nicht unter 1.000 Euro liegen, sollte man nicht in Versuchung kommen, Privatfahrstunden mit den Eltern zu machen – denn das ist eine Straftat bzw. nur auf manchen Verkehrsübungsplätzen erlaubt.